Spielberichte vom Heimspieltag

SG TuRa Halden 2.Herren – HSG Herdecke/Ende 18:30 (6:11)
Im Spiel gegen einen direkten Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel konnten wir seit
langem wieder mit vollem Kader antreten, und rechneten uns aufgrund der letzten selbst aus der
Hand gegebenen Spiele gute Chancen aus endlich wieder zählbares mitzunehmen.
Wir hatten uns vorgenommen, die gemachten Fehler aus den letzten Spielen auf das Minimalste zu
begrenzen und unser, bisher leider immer nur phasenweise stattfindendes, Angriffsspiel druckvoll
durchzusetzen. Leider zeigte sich schon zu Beginn des Spiels, das jeder Ballverlust unsererseits
konsequent von den schnellen Herdeckern in einen schnellen Gegenstoß umgewandelt wurde.
Konnten wir zunächst noch durch eigene Tore und einige vergebene freie Bälle der Herdecker
halbwegs auf Tuchfühlung bleiben, schlug das Pendel allerdings mit zunehmender Spielzeit der
ersten Hälfte immer mehr Richtung des Gegners aus, und Herdecke führte zur Halbzeit mit 6:11.
Umstellungen in der Abwehr auf eine kleinere und schnellere Variante sollte uns in der zweiten
Hälfte in die Lage versetzen, den Rückstand aufzuholen, wozu wir auch mehrfach in den letzten
Spielen in der Lage waren.
Was allerdings passierte ist nur schwer zu erklären. Trotz der guten Vorsätze und der faktisch v
orhandenen höheren Geschwindigkeit im Abwehrverbund wurden die Lücken immer größer und
Herdecke kam nun auch aus dem aufgebauten Spiel reihenweise zu freien Chancen. Auch unser
Angriffsspiel wurde anstatt schneller nur noch zerfahrener und die ohnehin nicht wenigen
Ballverluste nahmen noch zu. Das Ergebnis waren weitere einfache Gegenstöße des Gegners,
der diese nun auch sehr hochprozentig abschloß.
Am Ende steht eine verdiente 18:30 Niederlage, die so unnötig wie unerklärlich ist,  einzig Sven
und Heini mit je 6 Toren ist in diesem Spiel Normalform in Angriff und Abwehr zu bescheinigen.
Vor dem Kellerduell gegen die Zweitvertretung von Schwelm (die am vergangenen Spieltag den
ersten Sieg gefeiert haben) am nächsten Wochenende sollte für jeden eine Selbstreflektion in
Bezug auf Einstellung, Einsatz, Siegeswillen und Mannschaftsgeist Pflicht sein, um den sicherlich
mit breiter Brust antretenden Gegner in die Schranken weisen zu können….
In diesem Sinne
Glück Auf!!!

 

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